Polizei ermittelt wegen "Diebstahl" in Inetgame

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Polizei ermittelt wegen "Diebstahl" in Inetgame

Beitrag von PieFKe »

http://portal.1und1.de/sidbabhdfi.12333 ... aeS6m.html



Krass :shock:
Fuer mich der erste Fall seiner Art :roll:
Sie schreiben "Praezedenzfall in Deutschland", ob es wohl weltweit dann schon mehr solcher Ermittlungsaktionen gab ? (edit: ja, gegen Ende der Nachricht zu lesen :shock:)
Klar, der Typ hat mit knackechten Moneten seinen Ava aufgemotzt, kennt man ja auch von zB Diablo. Auktionshaeuser platzen vor Angeboten dieses virtuellen Krempels und die "Sachen" gehen teilweise zu horrenden Summen ueber den Tisch ...
Aber laut AGBs der Software-Ler existieren ja keine Besitzansprueche ueber virtuelle Gegenstaende aus den Games und duerfen daher auch nicht gegen Bezahlung veraeussert werden. Einzig unter dem Deckmantel der "Beschaffung", also Spielzeit um dies oder jenes Item zu finden, darf man sich honorieren lassen. So zumindest ist mein letzter Wissensstand.


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Re: Polizei ermittelt wegen "Diebstahl" in Inetgame

Beitrag von Florinator »

naja ich versteh nciht was der unterschied sein soll zu wenn man ne briftasche klaut..diebstahl bleibt diebstahl..und der hacker sollte orndlich blechen müssen

ich kenn das ganze von runescape (mmorpg) spiele das seit 3 jahren so nebenbei...zeitweise auch intensiver...und wenn da jetz mein account gehackt würde und meine gegenstände weg wären wär ich mal orndlich sauer^^ finde schon für sowas sollte es echte strafen gebn..auch wenns nur um spielzeit geht
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Re: Polizei ermittelt wegen "Diebstahl" in Inetgame

Beitrag von eYeWoRRy »

ich find das richtig so - wobei gameforge sowieso n zwielichtiger verein is *pfff*
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PieFKe
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Re: Polizei ermittelt wegen "Diebstahl" in Inetgame

Beitrag von PieFKe »

Florinator hat geschrieben:naja ich versteh nciht was der unterschied sein soll zu wenn man ne briftasche klaut..diebstahl bleibt diebstahl.. [...]

Ganz einfach, in meinen Augen besteht der Unterschied darin, dass Du auf die Brieftasche einen Besitzanspruch erhebst und direkt Geschaedigter bist, auf virtuelle Gegenstaende kannst Du das nicht (steht jedenfalls normalerweise in den AGBs drinnen), sondern Dir wird nur ein Nutzungsrecht zugestanden, das Du mit der Spielelizenz erwirbst. Der Besitz der Sachen verbleibt bei der herstellenden Firma. Bist also wohl nur indirekt geschaedigt. Der Spielehersteller wird Dir gegenueber deswegen keine Entschaedigung fordern, also kannst Du diese Forderung auch nicht weitergeben.
Und deshalb dann den Staatssaeckel bemuehen, um eine Ermittlung zu starten, die zB nach einem virtuellen Bogen mit magischen Zusaetzen sucht, öhh naja. :roll:
Dass dagegen das Accounthacking eine kriminelle Handlung ist und im entsprechenden Rahmen auch verfolgungswuerdig, darueber brauchen wir ja wiederum nicht diskutieren. Eh klar.

Und eben darum gibts ja zB schon jahrelang die Diskussionen um den Verkauf eines Superitems fuer bare (reelle) Muenze. Was einem nicht gehoert kann man nicht verkaufen. Umgangen wird das inzwischen wie schon oben geschrieben mit der Angabe, dass sich der Verkaeufer die Zeit bezahlen laesst, die er fuer das Auffinden der Gegenstaende braucht und nicht den Gegenstand selbst.

Den Preis, den der Kaeufer fuer die Sachen bezahlt hat, darf also rechtlich gesehen nicht fuer die Gegenstaende selbst sein. Also haben sie keinen eigenen Wert. Und sie gehoeren ihm nicht einmal, denn er hat sie sich nicht erkauft, sondern nur die Leistung der Beibringung.
Deshalb duerfte sich die zu investierende (staatsdienende) Leistung der Auffindung in Grenzen halten. Dass man darueber erbost ist, unzaehlige Stunden umsonst verbracht zu haben oder wie im angesprochenen Fall einen Tausender investiert hat ist aber auch klar.

Ich bin kein Jurist, deshalb spiegelt das nur (m)eine Meinung wider.



Aber generell ueberhaupt mal Geld dafuer ausgeben (jetzt abgesehen vom Spielekauf) wie in dem angesprochenen Fall, dass ich mir einen Superava zusammenbastle und vielleicht nicht mal ne Ahnung davon habe, wie ich den dann ueberhaupt in der entsprechenden Welt ueberleben lassen kann ... oder der Ava in einer Sims-aehnlichen Welt (mir faellt grad der Name des Onlinespiels nicht ein) ne tolle Villa, Autos und Schmuck besitzt ... naja jeder wie ers mag. :roll:


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Re: Polizei ermittelt wegen "Diebstahl" in Inetgame

Beitrag von Florinator »

hm jop für den wert kann man wohl nicht klagen..aber die spielzeit is da sowieso der entscheidende faktor..da sollte das gesetz geändert werden..bzw die spielefirmen ihre agbs ändern... hm werden sie wohl nicht tun^^

naja aber man hat ja das nutzungsrecht..heißt das nciht wenn die gegenstände weg sind müsste die spielefirma zurückzahlen? dann würden sie wohl die diebe sehrwohl verklagen..aber ist wohl nicht so...weißt wieso?

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würd auch nie echtes geld für ingame items ausgeben aber genau dieses real world trading hat eben runescape zur hälfte zerstört..weil jetz kein verschenken von gegenständen mehr möglich ist..in weiterer folge kein feilschen beim handeln, kein aushelfen, kein um (virtuelles) geld kämpfen, kein pVp wo man in irgendeinerweise die gegenstände des andere spielers bekommt...habe also nen ziemlichen hass auf die real world trader

in dem fall oben wars jetz ja legal aber erinnert mich halt dran^^

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hm wegen dem man darf nichts verkaufen was einem nciht gehört..ich kenn spiele da gibts gegenstände die man nur für bares geld bekommt..und mit spielzeit nie erreichen könnte..verstoßen die sozusagen gegens gesetz?
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