"Die Uni brennt!"

Über was wollt ihr denn sonst noch so reden...?!?

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"Die Uni brennt!"

Beitrag von Ghusgus »

Weil da eh schon über fast alles diskutiert wird im Community Talk (sogar über die NHL, gell Buff ;) ) möcht ich auch mal wieder einen Thread starten. Jaja, ich weiß, das ist wieder typisch, dass ich so einen eröffne, aber mich würds halt interessieren, was ihr dazu sagt, schließlich sind viele hier Studenten oder werdens in den nächsten Jahren werden.

Also was sagt ihr zu den laufenden Protesten, Demonstrationen und Belagerungen?

Und noch ein Link, nämlich zu der Uni-brennt-Homepage: http://unibrennt.at/

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Re: "Die Uni brennt!"

Beitrag von chris130413 »

SORRY!
Ich habe mich jetzt 5 MInuten durch diese Seite geklickt!?!
Als im Berufsleben stehender Steuerzahler komme ich mir da echt veräppelt vor!

Im Grunde ists egal ob die ganzen Studenten da jetzt rum sitzen oder nicht!
Denke mal keiner von denen würde durch Änderungen schneller mit seinem Studium fertig
werden können oder wollen!
Leider werden die,die was aus sich machen wollen durch solch einen Nonsens daran gehindert!

So wird das ganz und gar nichts!
Und zumindest hier bei uns in der Steiermark interessiert das ausserhalb der Unis so ca 0,0 Leute!
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Re: "Die Uni brennt!"

Beitrag von chewbaca »

Gottseidank gibts keine Proteste auf der WU.

Ich mein der Hauptgrund für die vollbesetzten Vorlesungen ist die Abschaffung der Studiengebühren. So, denken sich viele Maturanten: Studier ma halt amal a bissl und schauen was rauskommt ... kostet eh nix.

Wenn man wie vorher ca. 365 Euro Studiengebühren pro Semester zahlen muss, werden wohl großteils Leute die auch wirklich studieren wollen inskribieren.
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Re: "Die Uni brennt!"

Beitrag von barbapo »

und darin seh ich genau das Problem der Forderungen, keine Zugangsbeschränkungen und bessere Studienbedingungen, sprich mehr Studenten und mehr Seminare, Vorlesungen, Prüfungstermine, Lehrpersonal, usw.. , da beisst sich die Katze in den Schweif, da können für Vorlesungen in manchen Studienrichtungen bald Zelte vom Oktoberfest aufgebaut werden, damit alle Studenten darin Platz finden.
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Re: "Die Uni brennt!"

Beitrag von MonkeyDLuffy »

ich kann mit den studenten nicht mitfühlen. ich arbeite seit ich 14 bin was jetzt schon mein halbes leben ist und da versteh ich leider keine studenten die in der uni sitzen und forderungen stellen. denn momentan sitzen die sicher in keinen vorlesungen um ihr studium zu forcieren also blockieren sie momentan den studiengang von manchen. viele gehen studieren weil sie keine arbeit finden oder nicht arbeiten wollen, viele studieren weil sie wissen was sie mal machen wollen und das auch so bald als möglich erreichen wollen denn jedes jahr auf der uni ist ein verlorenes berufsjahr und einkommensjahr!
viele meinen auch das studenten dafür irgendwann mal mehr einzahlen, aber was ich die letzten 10 jahre oder mehr schon bezahlt habe ist auch genug!! also ist ein student um nichts besser als ich! was viele wahrscheinlich anders sehen... sie sollen keine zugangsbeschränkungen aber es gibt keinen platz, sie wollen das die uni für alle offen ist aber es gibt keinen platz, sicher wäre toll wenn ich ohne aufnahmeprüfungen was studieren könnte weil es mich interessiert aber da bekommen sie auch nicht mehr platz... usw...

mit den meisten studenten und anhängern von der aktion kann man sowieso nicht normal über sowas reden denn immer sind die anderen schuld.. im fernsehen haben sie gesagt das sie jetzt 37mio oder so mehr bekommen für die unis, aber angeblich werden 200mio gefordert! mir stellt sich da nur die frage wo das geld herkommen soll?? wir haben doch eh nur mehr schulden im land... wir zahlen an die eu, nach russland und wer weiß wohin noch überall und haben für fast nichts kohle ausser das wir mehr schulden machen, aber dann fordern studenten 200mio mehr für die unis, bildung usw... aber wenn niemand was zahlt dann kann da auch kein geld sein.. oder soll der steuerzahler dafür aufkommen?? irgendwoher muss das geld ja kommen und nachdem es sicher nicht die reichen sind die da ordentlich geld reinstecken, wird wohl der liebe steuerzahler mehr zahlen müssen...

aber es geht immer nur um bildung, und man darf niemanden aussperren denn dann würden anscheinend alle dumm bleiben wenn sie nicht studieren obwohl ich mich die letzten jahre schon gefragt habe ob einer mit einer abgeschlossenen lehre sich besser im beruf eignet oder jemand der aus der Handelsschule kommt. meiner meinung nach haben die meisten aus der handelsschule nicht die ehren einer lehrzeit genossen und stellen sich die arbeitswelt einfacher vor als sie ist.. aber egal...

studenten sollen gebühren zahlen, bei bestimmten kriterien sollten stipendien vergeben werden usw... glaube nicht das zur zeit der studiengebühren soooviel weniger studenten waren als jetzt auf der uni sind..

und warum wollen die studenten die abschaffung von diesen bachelor geschichten?? das sind doch die abendstudien die man als vollzeitbeschäftigter am abend macht und auch seine prüfungen abschliessen muss und das alles dauert ein paar jahre oder??
ein freund von mir hat das gemacht, erst das TGM mit auszeichnung abgeschlossen, dann ein jahr zividienst bei der rettung, dann in den einkauf von semperit gegangen, dort verantwortlich für ein paar millionen einkauf aus dem asiatischen bereich und hat in 3-4 jahren den bachelor gemacht und ist jetzt Diplom Ingenieur!! im schnitt 50-60 stunden arbeit die woche mit wochenende und auslandsreisen und 3mal die woche im abendkurs gewesen. mit 27 war er mit dem ganzen fertig..
ich glaube das dass ein viel grösserer aufwand ist/war als ihn die meisten studenten haben!! und da kann man sich nicht auf kosten usw.. ausreden... wenn man etwas will kann man alles schaffen...

aber egal... lassen wir es jetzt....

von mir aus sollen sie alle kostenlos studieren und dann nach 15jahren feststellen ... hää, es gibt ja gar keine jobs in meinem bereich! was mach ich denn jetzt? nochmal studieren weil geld hab ich ja keines, arbeiten um wenig geld ..hmm.. bin ich mir da nicht zu schade dafür?? schwierige frage, vielleicht geh ich ins ausland und studiere dort noch ein paar semester?? naja im notfall suchen sie bei mcdonalds an der kasse immer noch wen und in 2 jahren kann ich auch marktleiter werden! blabla..

ich les mir das geschriebene nicht nochmal durch.. ein bisschen wirrwarr usw.. aber naja zum schluß sag ich einfache: Ich kann nichts mit den demos und besetzungen anfangen und bin auch dagegen. im sommer wenn kein studium ist können sie das machen, aber jetzt im oktober sollten sie sich doch eher auf die nächsten prüfungen vorbereiten .. oder!?!?

danke

lg, monkey

PS: liebe studenten, zukünftige studenten und befürworter dieser aktionen! nehmt es mir nicht übel! ;-)
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Re: "Die Uni brennt!"

Beitrag von ymce »

Als Steuerzahler, ich nun schon 37Jahre lang, fühlt man sich angesichts der Forderungen der Studenten, die Jahrelang nix zum BIP beitragen, gefrotzelt. So viele Kurse und Abendschulen konnt ich bisher gar nicht machen dass es mir einen hochdotierten Job einbrachte. Durchgerechnet verdien ich heut mit 3 Berufsausbildungen nicht mehr wie vor 25 Jahren. Und dass trotz 50 - 60 Stunden Woche. Da fragt auch keiner wie schaffst den dass mit der zur Verfügung stehen Zeit, wie schaffst dass mit den immensen Kosten für Logistik und Gebühren....? Weil ein Zuhause mit allen Nebenkosten muss auch noch Finanziert werden. Und da gibts keine Eltern die hinzuzahlen, dass muss ALLES aus der eigener Tasche finanziert werden. Und wenn es sich mal nicht ausgeht muss ich halt noch am Bau im Pfusch ein paar Kröten dazuverdienen... So sind sehr sehr viele Wochenende ohne freien Tag im meinem Leben an mir vorbeigezogen. Aber damit konnte ich meine Unabhängigkeit und bescheidene, aber Gemütliche, Lebensverhältnisse schaffen und erhalten und dem Staat und seinen Politikern, Beamten, seinen Uni's, seinem aufgeblasenen Kulturkult und sonstigen von ihm finanzierten Dunstkreisen Unmengen an Steuergeldern in seinen gierigen Rachen werfen.
Und da hocken sich diese Monstrierer hin, lungern Faul herum und stellen Forderungen, die wiederum MEIN GEHALT wegen noch mehr Steuerbelastungen schmälern wird, statt dass sie studieren um recht schnell mit dem Studium fertig zu werden um baldigst als aktiver Steuerzahler das Land zu Unterstützen. Hab auch kein Verständniss dafür, schon gar nicht im Bezug auf die vielen Studenten die ihr Studium vorantreiben und ihre Vorlesungen besuchen wollen und nun nicht die Höhrsäle benutzen können.

Meine Meinung!
lg
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Re: "Die Uni brennt!"

Beitrag von Ghusgus »

Das mit den Bachelor-/Master-Studien hat mit Abendschulen usw. gar nichts zu tun. Dieses neue Bologna-System, das jetzt in den letzten Jahren eingeführt worden ist, ersetzt die Magister-Studien. Das heißt, man macht ca. 3 Jahre ein Bachelorstudium, wo es in Österreich eigentlich keine Zugangsbeschränkungen gibt und wenn man das abgeschlossen hat, kann man ein Masterstudium machen, das noch ca. 2 Jahre dauert. Das schließt man dann mit einer Masterarbeit und ein paar Prüfungen ab (also im Grunde genauso wie beim Magister bisher) und ist dann halt Master. Das Problem ist anscheinend, dass es für das Masterstudium dann sehr wohl Zugangsbeschränkungen gibt (hab ich auch nicht gewusst).
Der Sinn des ganzen Bologna-Systems ist der, dass das ganze international vergleichbarer wird, weil dieses System in der ganzen EU (glaub ich) umgesetzt wurde bzw. wird. Ist vom Grundgedanken her eh super, aber es mangelt da angeblich, nicht nur in Österreich, sondern in ganz Europa, gehörig an der Umsetzung.

Das mit dem Argument, das müssen wieder wir armen Steuerzahler blechen, find ich immer ganz lustig. Ja glaubt ihr denn wirklich, ihr müsst jetzt deshalb mehr Steuern zahlen? Den Studenten gehts eher um eine Umverteilungsdebatte, das heißt wofür wie viel Geld ausgegeben wird. Da gibts dann halt die Leute, die sagen, dass mehr Geld in die Bildung investiert werden soll, also nicht nur für Unis, sondern auch für Schulen ausgegeben werden soll (das würde dann auch euren Kindern und Kindeskindern zu Gute kommen), andere sagen, dass in Zeiten wie diesen, Banken usw. das Geld brauchen (und das tun sie auch, keine Frage, schließlich haben wir ja alle unser Geld auf der Bank und würden das nur sehr ungern verlieren), wieder andere sagen, dass in Bereichen wie Klimaschutz und Entwicklungshilfe (wofür im Moment so gut wie gar nichts gezahlt wird) mehr investiert werden soll.

Und dass es in Österreich im Bildungssystem gehörig mangelt, kann man wohl nicht bestreiten (Pisa-Tests, nach der Türkei niedrigste Akademikerquote...). Das hat auch schon die Politik erkannt. Nicht umsonst steht im jetzigen Regierungsprogramm, dass das Budget für die Unis auf 2% des BIP erhöht werden soll, jetzt sind wir bei 1,12%.
Ich bin deshalb auch für einen freien Zugang zur Bildung, natürlich auch aus egoistischer Sicht, keine Frage, muss ich zugeben. Aber trotzdem, wie kommen die Studenten dazu, zuerst ihre gesamte Ausbildung selber zu finanzieren und dann, wenn sie arbeiten, schön brav einen Haufen Geld dem Staat zu überlassen. In Summe zahlen Leute, die einmal studiert haben, sicher auch nicht weniger Steuern als mit Lehre usw.
Da kann ich schon nachvollziehen, dass sich nicht nur die jetzigen Steuerzahler, sondern auch die künftigen ein bisserl gefrotzelt vorkommen.

Die großen Probleme sind aber zum einen, dass in D und der Schweiz sehr wohl Zugangsbeschränkungen gibt und durch die EU v.a. die Deutschen ganz problemlos bei uns studieren können, ohne jemals auch wieder Steuern an unseren Staat zurückzuzahlen (da ist vllt. auch die EU und der neue Wissenschaftskommissar (hoffentlich heißt der nicht Gio Hahn) gefordert) und zum anderen, dass 60% der Studenten 10% der Studienfächer wählen. Dass es da einen Informationsmangel gibt, kann ich nur bestätigen. Dass sich die Verantwortlichen aber gegenseitig die Schuld zuweisen, ist halt ziemlich beschissen.

Alles in allem: Die Forderungen, was die Bildung betrifft, sind zum Großteil gut, die Umsetzung, naja, und dass viele jetzt die Bestetzungsdiskussionen missbrauchen um ihre altlinke Weltanschauung Kund zu tun und um irgendwelche linkslinken Forderungen, die mit dem eigentlichen Thema nix mehr zu tun haben, debattieren, da kommt mir schlicht und ergreifend das Grausen.

Meine Meinung! ;)

Auch ich will mir den ganzen Scheiß, den ich da grad geschrieben hab nimma durchlesen, das überlass ich euch bzw. wenn ihr bei dem Satz schon seid, habts es eh schon gemacht. :)

Also dann, hoffe mir nimmts auch keiner Übel, was ich da alles geschrieben hab, das meiste hab ich eh selbst schon wieder vergessen...

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Re: "Die Uni brennt!"

Beitrag von sitzriesepit »

ein kurzes dankeschön an ghusgus, der das meiste schon geschrieben hat.
die studiengebühren hatten nie wirklich einfluss auf die qualität des studierens, sondern dienten dem stopfen diverser budgetlöcher.
(ähnliches gibt es zb bei den orf-gebühren, wo ein gewisser teil wie selbstverständlich in die jeweiligen länderbudgets übergehen)
bei den protesten geht es hauptsächlich um einen protest für solidarität.
die studierenden haben natürlich gewisse forderungen, über die man diskutieren könnte, aber grundsätzlich geht es darum, dass sinn und zweck eines studiums nicht ausschließlich ist, anschließend von der wirtschaft in enge vorgefertigte berufsbereiche geschoben zu werden. ein afrikanistikstudierender trägt genauso zum wert einer volkswirtschaft bei, wie ein mediziner oder informatiker. nur wird zumeist in der öffentlichkeit der wert einer arbeit ausschießlich anhand blödsinniger verdienstwerte gemessen. und warum sollte ausschließlich die wirtschaft/industriellenvereinigung etc definieren, wie ein staat auszusehen hat?
als studierender sollte man zeit bekommen, individuelle interessen und stärken zu bilden und in diesen (aus)gebildet zu werden.
diese möglichkeit sollte meiner meinung nach nicht nur studierenden, sondern allen menschen ermöglicht werden - stichwort grundgehalt. aber da hör ich jetzt schon wieder die (tatsächlich egoistischen) aufschreie: WAS? UM MEIN STEUERGELD SOLL ICH DEN/DIE DURCHFÜTTERN?!?!?
dass die menschen kaum zu selbständigkeit angehalten werden/wurden liegt großteils auch an der angst der regierenden. gäbe es mehr menschen, die zeit hätten, sich über das leben außerhalb der (wahrscheinlich oft körperlich wie geistig erschöpfenden) arbeitswelt gedanken zu machen, dann würde die politik auch eine ganz andere sein müssen. aber dieses nichtinvestieren in eine allumfassende bildung (nicht zu verwechseln mit ausbildung) fällt zumindest in österreich den diversen regierungen der letzten jahrzehnte ohnedies immer mehr auf den kopf.
deshalb haben die hass- und blödquatscher wie strache regen zulauf: weil es zuviele menschen gibt, denen niemals die chance gegeben wurde, ihr eigenes leben ohne druck zu reflektieren.
neid wäre das erste, was verschwinden würde...
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Re: "Die Uni brennt!"

Beitrag von barbapo »

Das Problem das ich aber sehe ist das, dass sich die Studenten vor 20 oder 30 Jahren auch schon aufgeregt haben wegen der Ungleichverteilung nur bildet ein Grossteil dieser Studenten jetzt unsere Wirtschafts- und Politiker Spitze, wo sie wirklich was ändern könnten, das tun sie aber nicht sondern scheffeln genauso wie Ihre Vorgänger das meiste in den eigenen Sack.
Daher wird meines Erachtens das ganze Thema falsch angepackt ich wäre für eine Expertenregiierung, sprich überparteiliche Experten die für eine längere Periode als 4 Jahre die Ressorts verwalten und dafür auch haftbar sind.
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